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2W Consulting Roger Walbersdorf & Thomas Wiechert GbR

Mess­technik vom Fachmann 2W Consulting - Ingenieur­büro für Sicherheit, Qualität und Umwelt­schutz in Solingen


Messtechnik - 1

Ermittlung und Beurteilung von Belastungen in Ihrem Betrieb

Jeder Arbeitgeber übernimmt laut Gesetz die Verantwortung für die Sicherheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz. 2W Consulting ist Ihr Partner, wenn es um die Ermittlung und Beurteilung von Belastungen durch Gefahrstoffe , Lärm, Beleuchtung usw. am Arbeitsplatz geht.

Nach den Vorgaben der einschlägigen Vorschriften (Gefahr­stoff­verordnung (GefStoffV), Arbeits­stätten­verordnung (ArbStättV), Lärm- und Vibrations-Arbeits­schutz­verordnung (LärmVibrationsArbSchV)) unterliegen Arbeits­plätze, an denen entsprechende Gefährdungen auftreten, der Ermittlungs- und Über­wachungs­pflicht. Die Umsetzung dieser Ermittlungs- und Über­wachungs­pflicht erfolgt unter Berück­sichtigung der Technischen Regeln.

Gefahrstoffmessungen

Umgang mit Gefahrenstoffen am Arbeitsplatz

Arbeitgeber, in deren Betrieben mit Gefahrstoffen umgegangen wird bzw. freigesetzt werden, müssen für einen ausreichenden Schutz der Arbeitnehmer sorgen. Nicht nur bei Arbeits­plätzen in der chemischen Produktion oder in der Abfall­beseitigung könnte die Umgebungs­luft mit einer zu hohen Gefahr­stoff­konzentration belastet sein. Jeder Betrieb sollte deshalb prüfen, ob sich Gefahr­stoffe in der Umgebungs­luft der jeweiligen Arbeit­splätze befinden und wie hoch die Gefahr­stoff­konzentration ist.

Die Gefahrstoff­verordnung (GefStoffV) formuliert die Anforderungen und Handlungs­optionen im sicheren Umgang mit Gefahrstoffen. Der Arbeitgeber hat im Rahmen der Arbeits­platz­beurteilung (Gefährdungs­beurteilung, ArbSchG) u.a. zu ermitteln, ob die Arbeitsplatzgrenzwerte (TRGS 900) eingehalten sind. Für die Gefährdungs­beurteilung und die damit verbundene Messung der Gefahrstoff­konzentrationen ist eine entsprechende Fachkunde erforderlich. Eine Messung kann der Fachkundige entweder mit einem direkt­anzeigenden Messgerät oder aber durch Proben­entnahme und nachfolgender Labor­untersuchung durchführen.

Gefahrstoffmessungen - 2

Unsere erfahrenen Experten bieten Ihnen kompetente Unterstützung beim sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen und beraten Sie gerne bei Ihren Fragen. Diese Leistungen bieten wir an:

  • Wir führen Arbeitsplatzmessungen nach TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe) 402 durch.
  • Wir erstellen Gefährdungsbeurteilungen nach Gefahrstoffverordnung.
  • Wir überprüfen die Wirksamkeit getroffener Schutzmaßnahmen.

Lärmmessungen - Überwachung von Anlagenlärm

Rechtliche Rahmenbedingungen

Wir messen den Lärm am Arbeitsplatz mit geeigneten Geräten. So sind zum Beispiel bei der Überwachung von Anlagenlärm Messungen vorgesehen. Rechtliche Vorgaben zu Lärm am Arbeitsplatz (Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung):

Um den negativen Auswirkungen des Lärms an Arbeitsplätzen zu begegnen und die Beschäftigten vor unnötig hohen Belastungen zu schützen, erließen die Unfallversicherungsträger und staatliche Stellen ab Mitte der 1970er-Jahre verschiedene Vorschriften zum Lärmschutz an Arbeitsplätzen. Davon sind vor allem bedeutsam:

  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV – Verordnung über Arbeits­stätten) vom 3. Dezember 2016, zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 19. Juli 2010
  • Lärm- und Vibrations-Arbeits­schutz­verordnung (Lärm­Vibrations­ArbSchV) vom 06. März 2007, zuletzt geändert durch Art. 3 der Verordnung vom 19. Juli 2010, in Verbindung mit den Technischen Regeln zur Lärm- und Vibrations-Arbeits­schutz­verordnung (TRLV Lärm) vom 23. März 2010.

Die Arbeits­stätten­verordnung sagt bezüglich des Lärms im Anhang unter Ziffer 3.7, dass der Schalldruckpegel in Arbeits­stätten so niedrig zu halten ist, wie es nach Art des Betriebes möglich ist. Der Schall­druckpegel „ist in Abhängigkeit von der Nutzung und den zu verrichtenden Tätigkeiten so weit zu reduzieren, dass keine Beein­trächtigungen der Gesundheit der Beschäftigten entstehen“. Die Anwendung wurde auf den Bereich unterhalb des in der Lärm­Vibrations­ArbSchV festgelegten unteren Auslösewertes von 80 dB(A) begrenzt. Die Höhe der zulässigen Geräusch­belastung und ggf. erforderliche Schutzmaß­nahmen müssen sich am Stand der Technik und den arbeits­wissen­schaftlichen Erkenntnissen orientieren. Als Hilfe kann dabei die Richtlinie VDI 2058 Blatt 3 dienen, die die unter­schied­lichen Auswirkungen von Lärm beschreibt und in Abhängigkeit von der Tätigkeit Richtwerte von 55 dB(A) und 70 dB(A) vorgibt.

Die Lärm- und Vibrations-Arbeits­schutz­verordnung setzt zwei europäische Arbeits­schutz-Richtlinien (2003/10/EG „Lärm“ und 2002/44/EG „Vibrationen“) in nationales Recht um. Um die darin festgelegten Anforderungen zu konkretisieren, erarbeitete der Ausschuss für Betriebs­sicherheit (ABS) Technische Regeln (TRLV) für die Bereiche „Lärm“ und „Vibrationen“. Bei Einhaltung dieser Technischen Regeln kann der Unternehmer davon ausgehen, dass die Anforderungen der Verordnung erfüllt sind.

Lärmschutz - 2

Gefährdungsbeurteilung

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung hat der Arbeitgeber festzustellen, ob die Beschäftigten Lärm ausgesetzt sind oder ausgesetzt sein könnten. Darüber hinaus sind mögliche Wechsel- oder Kombinationswirkungen bei gleichzeitiger Belastung durch Lärm und arbeitsbedingte ototoxische Substanzen zu berücksichtigen (siehe Positionspapier „Ototoxische Arbeitsstoffe“).

Zur Beurteilung der Lärmexposition gibt die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung verschiedene Auslösewerte vor, die – wenn sie erreicht oder überschritten werden – Präventionsmaßnahmen nach sich ziehen. Ein Tages-Lärmexpositionspegel LEX,8h ab 80 dB(A) bzw. ein Spitzenschalldruckpegel LpCpeak ab 135 dB(C) erfordert:

  • Information der Mitarbeiter
  • Bereitstellung von Gehörschutz

Ab einem Tages-Lärm­expositions­pegel LEX,8h von 85 dB(A) beziehungs­weise einem Spitzen­schall­druckpegel LpCpeak von 137 dB(C) gilt:

  • Tragepflicht für Gehörschutz
  • Kennzeichnung von Lärmbereichen
  • Aufstellung eines Lärmminderungsprogramms